Termin vereinbaren 2018-06-05T22:37:39+00:00

Kontaktieren Sie unsere Kanzlei per E-Mail, Formular oder rufen Sie direkt an, damit wir in einem persönlichen Gespräch über Ihren Fall sprechen können.

Ablauf Ihrer Beratung in unserer Kanzlei:

Im Laufe von Tausenden von Mandantengesprächen und Fällen haben wir unseren Beratungsprozess verfeinert und verfeinert, um den Nutzen für unsere Mandanten zu maximieren. Praktisch jede Konsultation (ob per Telefon oder persönlich) folgt demselben vierstufigen Prozess, der je nach Komplexität des Falls etwa 30 bis 60 Minuten dauert. Wir können uns jeder Situation anpassen. Seien Sie versichert, unabhängig von den Umständen, werden wir Sie Schritt für Schritt durch den Prozess führen, damit Sie genau wissen, was Sie erwartet.

Schritt 1: Ihren Fall aus Ihrer Perspektive hören

Der erste Schritt im Prozess besteht darin, einige persönliche und identifizierende Informationen über Ihren Fall und Sie zu einzuholen. Es gibt drei Hauptgründe, diese Informationen zu sammeln:

Erstens ist es wichtig, dass wir klare und direkte Kontakt- und Kommunikationswege haben, so dass Dinge wie E-Mail, Adresse und Telefonnummer wichtig sind.

Zweitens verlangt die deutsche Justiz, dass wir grundlegend die korrekten Informationen über unsere Mandanten einholen.

Drittens, und vielleicht am wichtigsten, möchten wir Sie besser verstehen, damit wir Ihnen besser helfen können. Denken Sie daran, dass die Polizei und der Staatsanwalt wahrscheinlich nichts über Sie wissen, außer über Ihren Namen, Ihr Alter und das, was Ihnen vorgeworfen wird. Unsere Aufgabe ist es, die beste Seite von Ihnen zu zeigen und die wahre Person hinter den Vorwürfen vor Gericht glaubwürdig präsentieren zu können.

Obwohl einige Personen verständlicherweise Bedenken haben, persönliche Informationen weiterzugeben, können Sie sicher sein, dass alles, was Sie sagen, vertraulich ist und den höchsten Datenschutzstandards in Europa und Deutschland entspricht. Anwälte unterliegen sowieso seit jeher der Schweigepflicht.

Schritt 2: Überprüfung der Gerichtsdokumente bzw. Post der Polizei

Der zweite Schritt in diesem Prozess ist eine sorgfältige Überprüfung aller Ihrer Gerichtsdokumente und ggfs. schon Akteneinsicht (und aller anderen Dokumente, die Sie uns zeigen möchten, die sich auf Ihren Fall auswirken könnten). Jeder, der wegen einer Straftat angeklagt ist, hat zumindest einige grundlegende Gerichtsdokumente von der Polizei erhalten. Es ist wichtig, diese Dokumente im Detail zu überprüfen, um sicherzustellen, dass wir wissen (und Sie wissen), was sie sagen. Konkret suchen wir nach drei Kernkomponenten:

Zunächst zeigen eine Akteneinsicht und Ihre Dokumente genau an, was Ihnen vorgeworfen wird. Manchmal sehen die Leute nur eine Zahl und Paragraphen Angaben, verstehen aber nicht, was es bedeutet. Hier ist es wichtig, dass Sie genau wissen, was Ihnen vorgeworfen wird und was Sie zu erwarten haben. Sie erhalten eine klare objektive Einschätzung zu Ihrem Fall.

Zweitens zeigen Ihre Dokumente an, wann Sie vor Gericht erscheinen müssen. Oftmals verwechseln die Menschen das Gerichtsdatum mit Vorladung zur Polizei. Das sind unterschiedliche Termine. Manchmal kommen Mandanten, um uns zu sehen und erkennen, dass Sie ein erforderliches Erscheinen verpasst haben und ein Haftbefehl für ihre Verhaftung ausgestellt wurde. Egal in welcher Situation Sie sind, wir können uns darum kümmern und Ihnen helfen.

Drittens werden Ihre Dokumente aufzeigen, an welche Bedingungen / Einschränkungen Sie gebunden sind. Es ist nicht ungewöhnlich, dass Menschen ihre Einschränkungen falsch interpretieren oder nicht verstehen, dass es überhaupt Bedingungen gibt. Wir überprüfen sorgfältig jede einzelne Bedingung, um sicherzustellen, dass Sie eingehalten werden und wir in der Verteidigung uns bestens auf Ihren Fall vorbereiten können.

Es kann von Zeit zu Zeit andere Dokumente von der Polizei geben, oder andere Dokumente, die Sie mitbringen, die für eine Überprüfung wichtig sind. Speziell wenn es eventuell mehrere Verfahren gleichzeitig sind die gegen Sie laufen.

Schritt 3: Rückblick auf das, was passiert ist

Der dritte Schritt in diesem Prozess besteht darin, zu verstehen, was aus Ihrer Sicht passiert ist. Wann immer es möglich ist, und wenn Sie dies noch nicht getan haben, werden wir versuchen, Ihre Geschichte ausführlich festzuhalten, weil sich im laufe der Jahre klar herausgestellt hat, dass Beschuldigte deutlich besser und detaillierte sich erinnern können, wenn Sie Ihren Fall schriftlich niederschreiben.

Generell wollen wir natürlich auch den Hintergrund verstehen, die zu den Vorwürfen geführt haben. Was gestern passiert ist, kann man sich normal gut daran erinnern, aber wenn es darum geht Erinnerungen abzurufen die Wochen, Monate oder sogar Jahre zurückliegen, dann brauchen Sie absolute Konzentration und oftmals auch Zeit. Daher kommt es schon mal vor, dass Mandanten mehrmals zu uns kommen, damit Sie alles in Ruhe sammeln können.

Als nächstes wollen wir verstehen, was noch alles vorgefallen ist. Schließlich ist es wichtig zu verstehen, was nach der angeblichen Straftat passiert ist. Gab es weiteren Kontakt mit dem Beschwerdeführer? Wurden Sie eventuell schon von der Polizei befragt und haben Angaben gemacht? Sind seit dem Vorfall neue Informationen bekannt geworden?

Dieser Teil des Prozesses benötigt typischerweise am längsten, um während einer Konsultation oder in einem Erstgespräch die wichtigen Fakten zu erfahren. Manchmal ist der Fall komplexer als das, was möglicherweise während einer einstündigen Konsultation abgedeckt werden kann. Unter solchen Umständen möchten wir möglicherweise ein Folgetreffen vereinbaren oder Sie bitten, rechtzeitig weitere Informationen nachzureichen.